2018 03 19 Handyfasten2Wie abhängig sind wir vom Handy? Mit der Frage hat sich jetzt die Klasse 5b beschäftigt. Das Handy begleitet auch die Fünftklässler schon fast immer und überall. „Was hat mein Freund geschrieben?“ „Ich will nur mal eben schnell gucken!“ „Nur ein bisschen Spielen!“ „Ich mach mal eben ein Foto!“ Schnell wird das Handy zur Sucht.

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Das Fach Musik wird in der Sekundarstufe I aktuell in der 5., 6. und 7. Klasse ganzjährig und im 9. Jahrgang für ein Halbjahr unterrichtet. Dabei gibt es mit dem Chorklassenmodell für die Jahrgänge 5 bis 7 ein Differenzierungsangebot (weitere Informationen zur Chorklasse finden sich hier). In der Oberstufe kann man das Fach als Grundkurs belegen. Daneben kann auch das Mitwirken in einem Ensemble (Collegium Musicum Meschede, Big Band, Großer Chor) als Grundkurs in der Q1/Q2 belegt werden.

 

I. Was ist eine Chorklasse? Welche Konzepte liegen ihr zugrunde?

ChorklasseDas Gymnasium der Benediktiner bietet den Kindern im Musikunterricht der Klassen 5 bis 7 eine Wahlmöglichkeit: Alternativ zum „normalen“ Musikunterricht kann die Chorklasse gewählt werden. In ihr werden die Inhalte des Kernlehrplans Musik hauptsächlich über das Singen erarbeitet. Die systematische Basis bildet dabei das Konzept der relativen Solmisation nach Kodály. Ein Grundsatz der solmisationsgestützten Methodik lautet, dass Kompetenzen sich durch Handeln aufbauen, nicht durch Erklärung. Deshalb versucht der Chorklassenunterricht nach Möglichkeit, musikalische Phänomene zunächst stimmlich zu erfahren und zu verinnerlichen.

Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „relative Solmisation“? Die relative Solmisation singt Melodien auf Silben, wobei es eine feste Zuordnung gibt. Dem Grundton der Durtonleiter wird immer die Silbe „do“ zugewiesen. Die vollständige Durtonleiter besteht aus folgenden Silben: „do-re-mi-fa-so-la-ti-do“, die Molltonleiter beginnt analog auf der Silbe „la“. So kann jede Melodie (auch modale Skalen) mithilfe dieser Tonsilben erarbeitet werden.