Meschedes Beste WebDie Bürgerstiftung Meschede schreibt jedes Jahr den Wettbewerb "Meschedes Beste" aus. Gesucht wurden auch in diesem Jahr Jugendliche, die sich durch gesellschaftliches und soziales Engagement und durch gute schulische Leistungen hervorgetan haben. Die Auswahl der Preisträger erfolgte auf Vorschlag von Schulen und Vereinen durch eine fünfköpfige Jury aus Mitgliedern der Bürgerstiftung.

Im Rahmen der jährlichen Stiftungsversammlung im November 2016 zeigten sich die Laudatoren Annegret Meininghaus und Jörg Hohmann erfreut über den vorbildlichen Einsatz der Preisträgerinnen und Preisträger in unterschiedlichsten Bereichen und überreichten Urkunden und Geldpreise im Gesamtwert von 3800 Euro. Verliehen wurden insgesamt zwei erste Preise, drei zweite Preise, fünf dritte Preise sowie drei Sonderpreise.

Was macht eigentlich die Schülervertretung?


svWir, die diesjährige SV, setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  •   Schülersprecher: Marvin Heppner (EF)
  •   stellvertretender Schülersprecher: Jonas Bollermann (Q1)
  •   Kassiererin: Margareta Koch (Q1)
  •   Schriftführerin: Britta Nemeita (Q1)

In den Beirat wurden Hendrik Plett (Q1), Hannah Gröning (EF), Jan Büsse (EF), Rigon Recica (EF), Silas Conze (EF) und Katharina Kersting (EF) gewählt.
Die SV wird jedes Jahr am Schuljahresanfang von allen Klassen- und Stufensprechern gewählt.
Die SV-Lehrer werden dann von allen Schülern unserer Schule gewählt, so dass wirklich jeder Schüler die Möglichkeit hat mitzubestimmen wen sie ansprechen können. In diesem Jahr wurden Herr Kubiak und Herr Felauer gewählt.

aktionenIm Vorwort seiner Klosterregel entwirft Benedikt eine faszinierende Szene. In der Menge der Menschen steht Gott und ruft: Wer ist der Mensch, der das Leben liebt? Benedikt fährt fort: Wenn du das hörst und antwortest: "Ich", dann meide das Böse und tue das Gute. Suche den Frieden und jage ihm nach. Und wenn ihr das dann tut, sagt Gott zu euch: "Noch bevor ihr nach mir ruft, rufe ich euch zu: Ich bin da!" Ist das nicht eine beglückende Einladung?


In seiner Güte zeigt uns Gott den Weg des Lebens. Jungen Menschen ein Haus zu bieten, um sie auf dem Weg ins Leben zu begleiten, ist Sinn von Schule.

Als man im Jahr 1928 der Idee näher trat, in Meschede ein Benediktinerkloster zu gründen, wurde die Schule schon immer mitgedacht. Die Stadt wollte ihre im Jahr 1859 gegründete Rektoratschule an das neue Kloster übergeben mit dem Wunsch, diese zum Gymnasium auszubauen. Die Gründer von Königsmünster ihrerseits hatten vor, der Schule ein Internat anzugliedern, das Nachwuchs für das Kloster und die weltweite Missionsaufgabe des Klosterverbandes von St. Ottilien erbringen sollte.

I. Was ist eine Chorklasse? Welche Konzepte liegen ihr zugrunde?

ChorklasseDas Gymnasium der Benediktiner bietet den Kindern im Musikunterricht der Klassen 5 bis 7 eine Wahlmöglichkeit: Alternativ zum „normalen“ Musikunterricht kann die Chorklasse gewählt werden. In ihr werden die Inhalte des Kernlehrplans Musik hauptsächlich über das Singen erarbeitet. Die systematische Basis bildet dabei das Konzept der relativen Solmisation nach Kodály. Ein Grundsatz der solmisationsgestützten Methodik lautet, dass Kompetenzen sich durch Handeln aufbauen, nicht durch Erklärung. Deshalb versucht der Chorklassenunterricht nach Möglichkeit, musikalische Phänomene zunächst stimmlich zu erfahren und zu verinnerlichen.

Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „relative Solmisation“? Die relative Solmisation singt Melodien auf Silben, wobei es eine feste Zuordnung gibt. Dem Grundton der Durtonleiter wird immer die Silbe „do“ zugewiesen. Die vollständige Durtonleiter besteht aus folgenden Silben: „do-re-mi-fa-so-la-ti-do“, die Molltonleiter beginnt analog auf der Silbe „la“. So kann jede Melodie (auch modale Skalen) mithilfe dieser Tonsilben erarbeitet werden.

Unser SchullogoUnser Schullogo zeigt ein blaues sechsspeichiges Rad mit einer goldenen Krone.

Das Rad ist hierbei ein altes Lebenssymbol mit vielen Bedeutungsdimensionen. Es kann ein Bild für unsere Schulgemeinschaft sein und symbolisiert das vielgestaltige Leben in unserer Schule, das sich um eine gemeinsame Mitte bewegt. Die Krone weist auf die Abtei Königsmünster hin und macht deutlich, dass wir uns als eine benediktinische Schule verstehen.

(entnommen aus dem RUNDBRIEF 2001, S. 8ff)

Die Planungen für den Neubau des Gymnasiums der Benediktiner wurden nachhaltig durch die Ende der vierziger und Anfang der fünfziger Jahre geführte Diskussionen über Anforderungen an einen modernen Schulbau bestimmt, die in den sogenannten "Fredeburger Richtlinien" dokumentiert sind. Mit der Tagung der "Fredeburger Besprechungen" vom 17. bis 21. Juni 1949 begann man eigentlich erst nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs Unterlagen für die auszuarbeitenden Richtlinien und Empfehlungen zu beschaffen und zu bewerten. Zu diesem Zwecke bereisten ministerielle Stellen in den folgenden Jahren immer wieder das Ausland, um festzustellen, in welche Richtung sich das "neutrale Ausland und Amerika" während des Weltkrieges nach den modernen Baumöglichkeiten entwickelt hatten. Festgestellt wurde, dass man eine Zeit lang dem aufgelockerten Schulbau mit mehreren erdgeschossigen Klassentrakten den Vorzug gegeben hatte; was daraufhin in Deutschland ebenso versucht wurde. Aus finanziellen Gründen ging man von dieser Bauweise wieder ab und zu mehrgeschossiger Klassenbauweise über, wobei man nun der einhüftigen Bauweise der Klassentrakte den Vorzug gab.